Montag, 30. Mai 2011

Arabisch 2

Na ja. Lehrer sei dank - es geht vorwärts. Ziemlich gemächlich zwar - mit einer Lektion alle 14 Tage und nicht allzuviel Pauken zwischendurch nicht anders zu erwarten. Trotzdem hatte ich kürzlich das totale Erfolgserlebnis!

Samstag, 28. Mai 2011

Gegenpol

Der Post einer Blog-Freundin und der dazugehörige fb-Kommentar einer Leserin haben mich nachdenklich gemacht.  Brauchen wir nicht gerade dadurch, dass unser Umfeld so wenig islamfreundlich ist, erst recht einen Gegenpol? Wie wollen wir sonst unsere Mitte finden?

Donnerstag, 26. Mai 2011

überall fremd


überall fremd
fremd in der familie
fremd bei  freunden
fremd auch in foren:
zu anders zu alt mal kurz interessant 
im einen zu wenig hab dich lieb umarme dich zu intellektuell
im andern zu offen zu wenig kopftuch
im dritten zu wenig progressiv
zu wenig intellektuell
in fb zu wenig politisch
zu wenig gefällt mir was mach ich gerade

nein kein selbstmitleid nur ernüchterung
versuch des
rückzugs aufs Wesentliche


Nachtrag:

Samstag, 21. Mai 2011

moderne Muslima?

Ich wäre  gerne eine  sogenannte moderne Muslima. Ich würde dann weniger anecken, mein Leben wäre einfacher. Die Grundlage meines Glaubens ist aber der Koran (s. Koran für Trotzköpfe). Und jedesmal, wenn ich versuche, meinen gottgegebenen Verstand zu benutzen, um irgend ein Gebot oder Verbot so zu interpretieren, dass es meinem modernen Leben und den "den anderen Leuten" nicht in die Quere kommt, denke ich:

Montag, 16. Mai 2011

die Hand Gottes - ein Märchen

Es waren einmal zwei Muslime. Sunniten. Beide glaubten an den Einen, unwandelbaren, unvorstellbaren, mit nichts aus der Schöpfung vergleichbaren Gott, an Seine Gesandten, Seine Bücher, Seine Engel. Beide versäumten kein Pflichtgebet. Beide verrichteten zusätzliche Sunna-Gebete und sie gedachten Allah's häufig. Beide verrichteten ihre Gebete wenn immer möglich in der Moschee. Bei Nichtmuslimen galten sie schon fast als "Fundamentalisten". Sie versuchten, gottgefällig zu leben. Sie waren so gute Ehemänner und Väter, wie sie es nur vermochten. Sie bezahlten ihre Zakah und gaben reichlich Almosen. Sie bemühten sich um Wissen im Islam und lernten den Qur'an auswendig. Und sie waren gute Freunde und ihre Familien waren oft zusammen und hatten schöne Zeiten.

Freitag, 13. Mai 2011

verstörend

Das Verstörende bei dieser ganzen Flut von Informationen durch Journalisten, Wissenschaftler, Spezialisten, Gelehrte und Laien, Studierte und Besserwisser, die durch die Medien pausenlos auf uns einströmt, ist doch, dass man nie sicher ist, was wahr ist und was nicht. Was falsch ist und was richtig. Wo absichtlich gelogen wird, und wo sich einfach menschliche Unwissenheit oder technische Fehler eingeschlichen haben. Inwieweit wir bewusst oder unbewusst manipuliert werden und in welche Richtung (zusätzlich zur ganz normalen „Manipulation“ durch Erziehung, Umwelt und Kulturkreis).

Samstag, 7. Mai 2011

Montag, 2. Mai 2011

und Punkt

Und wieder und wieder werde ich gefragt: "Warum Islam? Warum kannst du nicht einfach an Gott glauben und es dabei bewenden lassen?  Das spielt doch alles keine Rolle, ob katholisch, buddhistisch oder islamisch - Gott ist Gott. Und wenn du schon religiös werden musstest - warum nicht christlich, das entspricht doch viel eher deinem kulturellen Hintergrund!"

Und wieder und wieder kann ich nur das eine antworten: Ich war nicht im Supermarkt und habe mir eine Religion ausgesucht, die mir gefällt, zu meinem Background passt. Ich hatte keineswegs die Absicht, religiös zu werden. Ich wurde es einfach, sozusagen von innen heraus. In mir drin herrscht die Überzeugung, die Wahrheit gefunden zu haben. Und wie sehr ich es auch versuche - ich kann es offenbar intellektuell zwar für mich selbst durchaus untermauern, aber nicht so, dass andere das auch akzeptieren können. Offenbar gelangte ich erst via Glauben zu diesem Verständnis. Und muss daher damit leben, dass es für alle, die nicht gläubige Muslime sind, einfach nicht nachvollziehbar ist, so sehr ich mich auch anstrenge, es zu erklären.

Viele fragen auch: "Was bringt es dir"? Nun - diese Frage stellt sich für mich aus oben erwähnten Gründen logischerweise gar nicht, weil ich ja, wie gesagt, nicht nach etwas gesucht habe, das mir irgendwie etwas bringen könnte.... Wenn ich glaube, dass das das, was ich gefunden habe, die Wahrheit ist, spielt es keine Rolle, ob sie irgend jemandem irgendetwas bringt oder nicht, es ist dann (für mich) einfach so, und Punkt.

Das Schöne ist jedoch:  Es bringt tatsächlich was!  Mehr davon ein ander Mal.