Donnerstag, 28. Juli 2011

überempfindliche Konvertitin?

Trotz Unkenrufen aus den eigenen Reihen, Muslime dürften jetzt nicht beleidigte Leberwurst spielen (weil sie wie üblich im ersten Moment in allen Medien ganz selbstverständlich als die Attentäter von Norwegen gehandelt wurden) sondern sollten sich mit den Opfern in Norwegen solidarisieren (richtig)  und schweigen (falsch)  - wage ich es, mich weiter aufzuregen (s. "Oslo und so").


Mich nervt, dass jetzt Psychologen aus aller Welt und Fachleute aus allen Sparten in allen TV-Sendern wissen, wie die Psyche dieses Monsters aussieht und was für Beweggründe er für seine Tat gehabt haben könnte und wie sie seine Kindheit und Jugend und seine Beziehung zu Frauen analysieren usw. usw. 

Wenn ein fehlgeleiteter Muslim so eine Tat begeht, ist er ein extremistischer Terrorist und Punkt (was auch richtig ist). 

Und wenn sich das jetzt nach beleidigter, überempfindlicher Konvertitin anhört, ist es mir gleich. 

1 Kommentar:

  1. Nan, geht mir genauso. In den englischsprachigen Nachrichten wurde auch das Wort "Terrorist" nicht mehr verwendet, nachdem sich die Identität des Attentäters geklärt hatte; nun spricht man lediglich vom "sick man". Auf n-TV allerdings lief das Ganze noch unter dem Thema "Terror in Norwegen". khalas wa khayr insha Allah

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