Donnerstag, 22. September 2011

sie lachen

Ein Gespräch, kürzlich:


"Mein Freund X (kein Muslim) hat mir erzählt, Y, sein Freund, der Muslim, sei kürzlich in seinem Restaurant gewesen. Mit den zwei "höchsten Tieren" der muslimischen Gemeinschaft der Gegend. Sie hätten Wein und teuren alten Whisky getrunken. Und verlangt, dass die Angestellten sie draußen bedienen, damit sie beim Rauchen trinken konnten. Und sie hätten sich so schlecht benommen, dass X sie am liebsten rausgeworfen hätte. Er habe es nur nicht getan, weil Y sein Freund sei."

"Das kann ich kaum glauben. Bist du sicher, dass das wahr ist?"


"Warum soll das nicht wahr sein? Du kannst doch nicht alles, was nicht in deine schöne neue Glaubenswelt passt, als Lüge bezeichnen.  Und es beweist doch wieder mal, wie recht ich mit meiner Meinung über Religionen habe.  Imame sind auch nicht besser als andere Würdenträger. Die "da oben" pfeifen auf Religion, machen sich ein gutes Leben, lachen euch kleinen dummen Gläubigen aus, weil ihr ach so treuherzig Gebote und Verbote befolgt und euch manipulieren und lenken und stillhalten lässt."

إِنَّ الَّذِينَ أَجْرَمُوا كَانُوا مِنَ الَّذِينَ آمَنُوا يَضْحَكُونَ
(Gewiss, diejenigen, die Übeltaten begingen, pflegten über diejenigen zu lachen, die glauben, 
Sure Al-Mutaffifin Vers 29)


PS:
So ein Verhalten ist traurig. Aber: In allen Gruppierungen, religiösen und nicht-religiösen (politischen. z.B.), nehmen nicht alle Mitglieder den Gruppenzweck gleich ernst, und es gibt immer solche (ziemlich viele sogar), die sich nur profilieren wollen. Das ist allgemein bekannt und keiner regt sich mehr groß darüber auf. Leider macht auch eine Religion mit 1,4 Milliarden Gläubigen hier keine Ausnahme.

Kommentare:

  1. Das Gute ist ja, dass wir als Gläubige nicht auf Vermittler irgendwelcher Art (in unserer Beziehung zum Schöpfer) angewiesen sind. Jede/r ist für sich selbst verantwortlich. Schade also für die erwähnten Muslime und für die, die sich dadurch in ihren Vorurteilen bestätigt fühlen...
    Lydia

    AntwortenLöschen
  2. Die das schlechte Beispiel geben sind stets die, die auffallen. Davon dürfen wir uns nicht beirren lassen.

    AntwortenLöschen
  3. Sollen die da oben doch machen was sie wollen, für uns ist nur der da ganz ganz ganz oben wichtig ;-)
    Wir tun das was Allah uns im Koran offenbart hat und was wir von unserem Propheten saw kennen.

    Wie war das ? Wer zuletzt lacht.....

    Deine Leyla Noura

    AntwortenLöschen
  4. Also, hab ich das richtig verstanden? Dein nichtmuslimischer Freund erzählt etwas, was sein muslimischer Freund angeblich gesehen hat. Und selbst wenn es stimmt, dann darf man es nicht weitertragen, noch darf man zuhören, denn das ist Ghaiba (üble Nachrede).

    Muslime sollten die Fehler ihrer Geschwister bedecken und nicht in die Öffentlichkeit tragen. Nichts für ungut...

    AntwortenLöschen
  5. Nicht ganz. Jemand hat zu mir gesagt: "Mein Freund X ..." und so weiter. Ich habe schon früher solche Geschichten zu hören bekommen, Religionsgegner benutzen sie gerne als Argument. Diese steht für alle, sie könnte auch fiktiv sein, als Beispiel.
    Wenn man ohne Angaben von Namen, Orten, in einer Sprache, die die betreffenden Personen nicht verstehen, Missstände, die es ja tatsächlich gibt, nicht ansprechen darf - wie dann? Etwa gar nicht?
    Ausserdem ging es in erster Linie gar nicht um diese Verfehlungen an sich, sondern darum, aufzuzeigen, wie durch solches Verhalten Leute in ihren Vorurteilen bestärkt werden.

    AntwortenLöschen
  6. "No amount of worrying can change the future. Go easy on yourself, for the outcome of all affairs is determined by Allah’s decree. If something is meant to go elsewhere, it will never come your way; but if it is yours by destiny, from it you cannot flee."

    Saufende Muftis sind schon ok, weil ja von Allah so gewollt.

    AntwortenLöschen
  7. so etwas gibt es überall. traurig aber wahr ....

    AntwortenLöschen