Sonntag, 6. November 2011

Wissen

Wenn ich früher, als überzeugte Nichts-Glaubende, mit dem Gedanken an den Tod eine vage Hoffnung verband,  dann war es die, vor dem endgültigen "Erlöschen" (ich ging damals eher davon aus, dass nach dem Tod das Nichts käme) noch kurz das "ultimative, allumfassende Wissen" zu erhaschen.  Durch den Islam wurde mir diese diffuse Hoffnung zur reellen, anzustrebenden Möglichkeit. Denn:

........ Er umfaßt alles mit (Seinem) Wissen." 
(Tā Hā: 98) (und andere Verse)
und:
Zu Allah ist eure Rückkehr..............
 (Hūd: 4) (und andere Verse)



PS: Zur Wortkreation "Nichts-Glaubende" habe ich gegriffen weil:

  • "Ungläubige" zu negativ beladen ist und das Adjektiv "ungläubig" für mich eher "nicht glauben wollend" bedeutet.
  • "Atheist" nicht passt weil Atheisten etwas glauben, sie glauben nämlich, dass es Gott nicht gibt.
  • "Agnostikerin" zwar das Fremdwort ist, das beschreibt, was ich war, sich aber intellektueller anhört, als ich bin ;).

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