Freitag, 28. September 2012

wie es wirklich war !

Nachdem jetzt leider wieder von vielen Menschen DIE Muslime in einen Topf geworfen werden, als fanatischer, wütender Mob mit einer gewaltfördernden Religion - bis zu einem gewissen Grad sogar verständlich, wenn man die Fernsehbilder sah, die wieder und wieder und wieder gezeigt wurden und werden (man könnte fast Absicht dahinter vermuten..) - möchte ich doch auch meinen Lesern die wirklichen Relationen etwas näher bringen.


Ich poste deshalb hier nur 2 (es gibt viel mehr in der Presse) Relativierungen von angesehenen Zeitungen.  Und dazu noch eine Stellungnahme eines islamischen Würdenträgers, die steht auch für ganz viele Statements aus der muslimischen Welt, die sich deutlichst gegen diese Ausschreitungen richteten, die aber leider nicht ins Deutsche übersetzt wurden.

Treffend schreibt "Die Welt":  «Das Problem besteht vielmehr darin, dass Fernsehbilder ihre eigene Realität erzeugen, die mit der platten (unapokalyptischen) Wirklichkeit nichts zu tun hat. »

Das Schlimme daran ist, dass die Mehrheit der Fernsehzuschauer sich ihre Meinung aufgrund dieser falschen Fernsehbilder bildet.




Aktualisiert am 25.09.2012 

So wenig Muslime protestierten gegen den Film 

Der umstrittene Mohammed-Film aus den USA habe die islamische Welt in Aufruhr versetzt, heisst es. Nun zeigt eine wissenschaftliche Arbeit: Das Video treibt nur einen kleinen Anteil an Muslimen auf die Strasse. 

DIE WELT24.09.12          Kampf der Kulturen

Dem Islam ist das Mohammed-Video egal

Es heißt, die islamische Welt sei wegen des Mohammed-Videos in Aufruhr. Doch eine Wissenschaftlerin hat nachgezählt, wie viele Menschen tatsächlich demonstrieren. Das Ergebnis überrascht.

Der Tagesspiegel
21.9.2012

Ägyptens Großmufti Ali GomaaMuslime sollten die Provokation ignorieren

Ali Gomaa ist Großmufti von Ägypten. Im Bild rechts: Proteste in Afghanistan. Foto: picture alliance, AFP
Es steht außer Frage, dass Gewalt jedweder Art, ob hervorgerufen durch religiöse Gefühle oder säkulare Interessen, eindeutig und schärfstens abzulehnen ist. Das entspricht bester muslimischer Tradition und dafür steht auch beispielhaft der Prophet Mohammed selbst. 






Ach ja, und was ich noch anmerken möchte: von dieser im Vergleich zur muslimischen Bevölkerung "verschwindend kleinen" (Tages-Anzeiger) Teilnehmerzahl war ja dann auch wiederum ein ganz kleiner Anteil wirklich aggressiv und gewaltbereit, der weitaus größte Teil hat friedlich demonstriert.

Wie seltsam sich die Medien verhalten, wenn es um den Islam geht, ist mir u. a.(!!) hier schon mal aufgefallen...


1 Kommentar:

  1. Wenn man sich mit der Lebensgeschichte des Propheten Mohammed, Allah segne ihn und schenke ihm Heil, beschäftigt, dann findet man überraschenderweise keine einzige Begebenheit, in der er aggressiv reagierte, andere angriff oder ermordete, als man sich (z. B. die Mekkaner)über ihn und sein Prophetentum lustig machte, ihn vor anderen als schlecht darstellte und ihn sogar töten wollte.

    LG, Elisa

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