Donnerstag, 11. Juli 2013

2. Ramadan 1434 «Moschus. Oder: Fastenatem.»

“Ich schwöre bei Dem, in Dessen Hand mein Leben ist, dass der Geruch aus dem Mund eines Fastenden bei Allah besser ist als Moschus. » 
(aus Hadith Nr. 1904, Sahih Al-Buchharyy) 

Letztes Jahr hat mich dieser Teil eines Hadith, mein eigenes Erleben und der Geruch aus meinem Mund in der Halbzeit des Ramadan zu einem kleinen Gedicht inspiriert. Ich habe es hervorgekramt, dieses Jahr möchte ich es an den Anfang stellen. Ich denke, es passt auch für andere Konvertierte, für welche "Ramadan" vor der Annahme des Islam nur ein exotischer Name für einen seltsamen, unerklärlichen und tourismusschädlichen Brauch war. Ich danke Allah für die Erkenntnis, welch große Gnade dieser Monat für uns darstellt. 


Ramadan
 - vor kurzer zeit
nichts als ein wort
aus einer anderen wirklichkeit
weit fort

und jetzt ganz nah
in meinem leben
eine gnade von Allah
mir gegeben

Herr, ich versuche
mich würdig zu erweisen
lese in Deinem Buche
will Dich preisen

widme Dir den fastenatem
meine kleinen guten taten
ya Allah ich bitte Dich
nimm sie an -
und mich

amin

1 Kommentar:

  1. welch schönes Gedicht, Chadidscha!
    Ich wünsche dir einen besinnlichen und gesegneten Ramadan!
    aus Marokko grüsst dich
    Ute

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