Freitag, 19. Juli 2013

10. Ramadan 1434 «Trocken»

Wie in aller Welt, fragte ich mich, bringe ich diesen Artikel mit dem Ramadan in Verbindung, damit ich während dieses Monats meinem Thema treu bleibe? 

Ich habe nämlich kürzlich auf meinem gewohnten Küstenspaziergang ein paar Fotos geschossen, die ich euch gerne zeigen möchte. Dort, wo ich im Frühling jeweils so viele schöne Blumen fotografiere. Jetzt sieht es da ziemlich anders aus. So trocken wie unsere Ramadankehlen :). Das soll reichen als Zusammenhang, ich verzichte jetzt auf langes Philosophieren über Zyklen in Natur und Gottesdienst und hoffe, euch mit den Aufnahmen einfach ein wenig Freude zu machen.

Auf den ersten Blick erscheint außer den immergrünen Büschen alles eintönig gelb. Aber schaut doch mal etwas näher hin! Mitnichten eintönig!











 und dann, unvermutet, sowas:

Dieses wunderschöne zarte Kleinod habe ich dieses Jahr zum ersten Mal entdeckt, aus knochentrockenem Boden wachsend:.

Nächstes Frühjahr wird, so Gott will, wieder wird alles üppig grünen und blühen.

........Und du siehst die Erde regungslos, doch wenn Wir Wasser auf sie herabkommen lassen, regt sie sich, schwillt und lässt von jeder entzückenden (Pflanzen)art wachsen. (Al-Haddsch: 5)

Siehst du nicht, daß Allah vom Himmel Wasser herabkommen und es dann als Quellen die Erde durchziehen läßt? Hierauf bringt Er damit Pflanzen von unterschiedlichen Arten hervor. Hierauf läßt Er sie austrocknen, und da siehst du sie gelb werden. Hierauf macht Er sie zu zermalmtem Zeug. Darin ist wahrlich eine Ermahnung für diejenigen, die Verstand besitzen. (Az-Zumar: 21)

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