Freitag, 30. August 2013

freuwillig

Ja, freuwillig, das ist kein Druckfehler, sondern war ein zwar unfreiwilliger aber wunderbar passender Verschreiber einer lieben Freundin, der so gut zu dem heutigen Artikel respektive dessen Botschaft passt, dass ich das Wort am liebsten patentieren und im Duden verewigen lassen würde ;).

Montag, 26. August 2013

Auswertung der Kopftuchumfrage

Dann wollen wir uns also das Resultat dieser "ultimativen Kopftuchumfrage" einmal ansehen. Weit über zweihundert Teilnehmerinnen in so kurzer Zeit in so einem Blöggli ist ja ein tolles Resultat: Vielen Dank fürs Mitmachen.

Donnerstag, 22. August 2013

Lesenswerte Stimmen zu Ägypten

Ich bin auf zwei Artikel zum Thema Ägypten gestoßen, auf die ich auch fb- und twitter-Verweigerer unter den Blog-Leser/Innen aufmerksam machen möchte:

1. Jürgen Todenhöfers Kommentar zu den Ereignissen in Ägypten:



2. Aus der Berliner Zeitung: "Wer in Ägypten die Strippen zieht":





PS: die Kopftuchumfrage läuft noch! Wer noch nicht mitgemacht hat, bitte jetzt abstimmen:

Montag, 19. August 2013

ultimative kopftuchumfrage

Vor ein paar Tagen hat mir jemand den Link zu diesem Artikel bei "20 Minuten" geschickt:


(Klick aufs Bild führt zum Artikel)

Donnerstag, 15. August 2013

Ramadan 1434 «Postramadan-Syndrom»

Es scheint fast so, als wär ich nicht die Einzige mit diesem Postramadan-Syndrom. Ich will deshalb versuchen, kurz zu analysieren, was da passiert ist. InschaAllah beruhigt das vielleicht andere in ähnlicher Situation und mir selber gibt das Schreiben den letzten Kick zurück Richtung Normalität und hält mich vom Garnichtstun ab.

Donnerstag, 8. August 2013

Ramadan 1434 «عيد الفطر Festtagsgebet»

Ein paar Eindrücke von unserem Festtagsgebet in Portimão, Algarve, Portugal:


Allah ich danke dir. Ich danke Dir für diesen Ramadan. Ich danke Dir für ALLES. Ich danke Dir dafür, dass ich Dir danken darf.

Und ich danke euch, liebe Leserinnen und Leser, dass ich meinen Ramadan mit euch teilen durfte, dass ihr mich 30 Tage lang begleitet und kleine Durchhänger ;) aufgefangen habt.

Mittwoch, 7. August 2013

'Id Mubarak عيد مبارك

29. Ramadan 1434 «Kitab Allah. Und: Mount Everest»

Gestern habe ich die letzten Suren des Koran gelesen. (Ich wollte erst schreiben "...den Koran zu Ende gelesen" da hatte ich das Gefühl: Nein, das passt nicht, den Koran kann man NIEMALS zu Ende lesen...). Übrigens kam ich gestern in Zeitnot, weil es im Internet plötzlich hieß, es könnte eventuell schon der letzte Ramadan-Tag sein (mit dem Ramadan-Ende respektive mit dem 'Id-ul-Fitr, dem Fastenbrechenfest, verhält es sich nämlich ähnlich wie mit dem Anfang, siehe »HIER« ;) ). Aber so kurz vor dem Ziel wollte ich keinesfalls aufgeben

Was für ein Glücksgefühl, als ich las "مِنَ الْجِنَّةِ وَالنَّاسِ"  ("von den Dschinn und den Menschen" - der letzte Vers der letzten Sure). Es war, als hätte ich gerade den Mount Everest bestiegen oder so. Ich hätte die ganze Welt umarmen mögen. 

Dienstag, 6. August 2013

28. Ramadan 1434 «wehmütig»

Mir ist wehmütig zumute. Die Zeit ist viel zu schnell vorbei gegangen! Nur noch zwei drei Tage! Mir ist, als ob jemand, den ich sehr liebe, sich gleich für eine lange Zeit verabschieden wird. Ich will mich deshalb während dieser letzten Tage noch intensiver meinem Besuch widmen, inschaAllah. Vielleicht sollten wir das alle tun. Wir möchten doch, dass er nächstes Jahr wieder zu uns kommt.






Montag, 5. August 2013

27. Ramadan 1434 « شروق »

So, nachdem ich euch gestern Abend eine Aufnahme  von kurz nach Sonnenuntergang gezeigt habe, hier jetzt noch eine von heute Morgen kurz vor Sonnenaufgang:



Das zwischendrin gehört mir :).

Und jetzt mal sehen, ob ich noch eine Mütze voll Schlaf kriege vor der Arbeit.

Sonntag, 4. August 2013

27. Ramadan 1434 «Dua für Laylat-ul-Qadr»

Heute mein Post ausnahmsweise früher als sonst. Eben war Maghrib, der 27. Ramadan hat begonnen und ich habe dieses Foto geknipst von unserem Abendhimmel mit dem Abendstern. Und wollte euch noch in Erinnerung rufen, was für ein Bittgebet man sprechen soll wenn man man weiß, dass Laylat-ul-Qadr ist:




Aischa (ALLAHs Wohgefallen mit ihr) berichtete, (dass sie sagte):
„O Gesandter Allahs, was würdest du mir (für ein Bittgebet) empfehlen, wenn ich weiß, in welcher Nacht Lailat-ul-Qadr ist? Was soll ich sagen?" Er sagte: „Sprich dann: 'O Allah! Wahrlich Du bist Der Allvergebende, und Du liebst die Vergebung, so vergib mir! (Allahumma innaka 'Afuun, tuhibbul 'Afwa, fa 'afu 'anni)'" (Ahmad Ibn Hanbal, Tirmidhi und Ibn Madscha)


26. Ramadan 1434 «er wird uns fehlen!!»


Wie schnell doch die Zeit vergeht! Lasst uns die letzten paar Tage gut nutzen, denn bald heißt es wieder:


Sohn: "Baba - mir fehlt Ramadan. Glaubst du, wir fehlen ihm auch?"

Vater:  "Aber natürlich fehlen wir ihm, mein Söhnchen! Deshalb kommt er doch jedes Jahr zehn Tage früher!

(Ich weiß, diese Anekdote ist nicht neu. Aber immer wieder süß. Und ich bin fast sicher, meine nicht-muslimischen Leser/Innen haben sie noch nie gehört).

Übrigens - für diejenigen, die wie ich am 10. Juli mit Fasten begonnen haben, beginnt heute zu Maghrib der 27. Ramadan. Also die Nacht, die mit großer Wahrscheinlichkeit die Nacht der Nächte sein könnte, »Laylat-ul Qadr«. Wenn eine Nacht es lohnt, wach zu bleiben, dann diese! 1000 Monate ist sie wert. Tausend! Monate! Genauer gesagt: sie ist BESSER als tausend Monate. So wenig ich verstehen kann was das nun wirklich bedeutet, so sehr wünsche ich mir, dass mir und euch etwas von diesem Segen zuteil werde. Allahumma - bitte!


Samstag, 3. August 2013

Freude und Glaube

"Quem corre por gosto, não cansa" sagt ein portugiesisches Sprichwort. "Wer aus Freude/Lust läuft, wird nicht müde.

Mit dem Fasten verhält es sich ähnlich. Wer es aus dem Glauben heraus tut, dem fällt es leicht. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass Allah  uns das Fasten im Ramadan besonders leicht macht: 

"Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: Wenn Ramadan kommt, werden die Tore des Paradieses geöffnet, die Tore des Höllenfeuers geschlossen und die Satane in Ketten gefesselt." 

Offenbar sind ja Millionen von Menschen in der Lage, das ziemlich problemlos durchzuhalten, während andere dauernd von Unsinnigkeit und von Gefahren sprechen und nicht aufhören, Muslime davor zu warnen.  Und es weit von sich weisen, es auch nur mal einen Tag lang auszuprobieren. Voller Angst, der Flüssigkeitsentzug könnte ihrer Gesundheit schaden. (Nach dieser Logik müssten Muslime eine bedeutend kürzere Lebenserwartung haben, und/oder eine bedeutend höheres Krankheitsrisiko - davon ist mir allerdings nichts bekannt). Vielleicht haben sie aber auch bloß Angst, es nicht zu schaffen? Also ich glaube, ich hätte mir das früher auch nicht zugetraut. 

Deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich im Beitrag "Mit-Fühlen" nicht mehr als zwei Leser/Innen dazu bereiterklärt haben, mal einfach so aus Neugier einen Tag lang islamisch zu fasten. Es lohnt sich also nicht, eine Folge-Umfrage zu machen, es wäre aber sehr nett, wenn die beiden  in einem Kommentar über ihre Erfahrungen berichten würden (man kann wieder kommentieren, ohne dass man irgendwo registriert sein muss).

Natürlich brauchen auch Muslime eine gehörige Portion Durchhaltevermögen. Nicht nur fürs Fasten, auch und fast noch mehr für die dazugehörigen Anstrengungen (keine bösen Worte, zusätzliche Gottesdienste, wenig Schlaf, etc.). Aber wer sich aus dem Glauben heraus bemüht, tut es mit Freude. Und dann - siehe oben: Wer aus Freude läuft, wird nicht müde.

Manche werden jetzt sagen: "Na ja, ein alter Hut, das weiß man doch: Der Glaube versetzt Berge!" Stimmt fast. Nicht ganz. Nicht der Glaube, aber Der, an Den wir glauben. 

لا حول ولاقوة إلا بالله

La hawla wa la quwwata illa billah

Es gibt keine Macht und keine Kraft außer durch Gott. Nichts existiert und nichts geschieht ohne Seinen Willen. Nichts.

Freitag, 2. August 2013

24. Ramadan 1434 «Freitag: Al-Kahf»

Weil heute Freitag ist *), der letzte in diesem Ramadan, beglücke ich euch mit einer - wie ich finde - berührenden Rezitation der Sure Al-Kahf von meiner Lieblings-Stimme, Majed Al-Enezi. Soviel ich weiß, ist er aus Kuwait. Eine angenehme mittlere Tonlage, deutlich, nicht zu weinerlich, nicht zu laut, melodisch aber nicht zu sehr "gesungen", nicht zu schrill, nicht zu schnell, so dass ich sogar mitlesen kann. Und ohne allzuviel künstlichen Halleffekt. Ist natürlich Geschmacksache, aber mir gefällt es, euch vielleicht auch?

Damit ihr dazu auch etwas für die Augen habt, habe ich die Rezitation mit meinen Rosenfotos unterlegt. 

So, und jetzt zurücklehnen und genießen, sich durchdringen lassen:



Leider hat offenbar beim Herstellen des Films die Tonqualität ein wenig gelitten, was ich erst nach Veröffentlichung gemerkt habe. Hier kann man die Sure zwar ohne Rosen aber in besserer Qualität anhören und auch herunterladen:
http://www.mp3quran.net/de/majd_onazi_germany.html
Allerdings bin ich dabei, den Schaden zu beheben und so werde ich das Video in ca. 1 h ersetzen.
Na ja, wirklich viel besser ist es nicht geworden. 
So, dritter Anlauf. Hat noch ein paar Stotterstellen. Aber ich habe jetzt definitiv noch Anderes zu tun ;).

*) es ist empfohlen, Freitags die Sure Al-Kahf zu lesen

Donnerstag, 1. August 2013

Schade

Schon schade, dass manche fasten und ihre Bemühungen dann selbst entwerten oder zunichte machen, weil sie einen wichtigen Aspekt des Fastens außer Acht lassen:


Wie wir uns gegenüber Mitmenschen während des Fastens verhalten sollten, beschreibt u. a. folgender Teil einer weiteren Überlieferung:

«Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz so soll er (während des Fastens) weder Schändlichkeit noch Torheit begehen und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm zweimal sagen: „Ich faste.“ » (Siehe Hadith Nr. 1904) 

Den ersten Hadith habe ich noch in einer leicht anderen Übersetzung und mit einer kurzen Erläuterung gefunden:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer das falsche Wort* und dessen tatkräftige Durchsetzung nicht unterlässt, von dem verlangt Allah nicht, dass er auf sein Essen und Trinken verzichtet.“ (*Das falsche Wort umfasst sowohl das Wort als auch die Handlung wie das falsche Zeugnis, die Heuchelei, die falsche Beschuldigung an Menschen und die üble Nachrede)  [Sahih Al-Bucharyy Nr. 1903]

Übrigens: Gegen diese erwähnten schlechten Eigenschaften anzukämpfen gehört zum täglichen »Dschihad« eines Muslims, nicht nur im Ramadan....

Auch Lästern und Beschimpfen geht unter "falsches Wort".  Also, liebe Geschwister im Islam, verschenkt nicht leichtfertig euer Fasten, seid nachsichtig und freundlich! Und  »lächelt«!