Donnerstag, 1. August 2013

Schade

Schon schade, dass manche fasten und ihre Bemühungen dann selbst entwerten oder zunichte machen, weil sie einen wichtigen Aspekt des Fastens außer Acht lassen:


Wie wir uns gegenüber Mitmenschen während des Fastens verhalten sollten, beschreibt u. a. folgender Teil einer weiteren Überlieferung:

«Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Das Fasten ist (für den Menschen) ein Schutz so soll er (während des Fastens) weder Schändlichkeit noch Torheit begehen und wenn jemand ihn zum Zweikampf auffordert oder beschimpft, soll er ihm zweimal sagen: „Ich faste.“ » (Siehe Hadith Nr. 1904) 

Den ersten Hadith habe ich noch in einer leicht anderen Übersetzung und mit einer kurzen Erläuterung gefunden:

Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Wer das falsche Wort* und dessen tatkräftige Durchsetzung nicht unterlässt, von dem verlangt Allah nicht, dass er auf sein Essen und Trinken verzichtet.“ (*Das falsche Wort umfasst sowohl das Wort als auch die Handlung wie das falsche Zeugnis, die Heuchelei, die falsche Beschuldigung an Menschen und die üble Nachrede)  [Sahih Al-Bucharyy Nr. 1903]

Übrigens: Gegen diese erwähnten schlechten Eigenschaften anzukämpfen gehört zum täglichen »Dschihad« eines Muslims, nicht nur im Ramadan....

Auch Lästern und Beschimpfen geht unter "falsches Wort".  Also, liebe Geschwister im Islam, verschenkt nicht leichtfertig euer Fasten, seid nachsichtig und freundlich! Und  »lächelt«!


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