Donnerstag, 28. November 2013

Wollen sie denn nicht glauben?

Allein schon dieser Vers genügt als Beweis für den Ursprung des Buches, in dem er steht, welches vor 1400 Jahren unter Menschen kam, die noch keine Ahnung von Urknall und vom Anfang allen Lebens hatten.





Mittwoch, 20. November 2013

Einlass

Ich glaube, man kann den Islam nicht von außen ansehen und studieren und meinen, ihn auf diese Weise zu verstehen. Dazu muss man ihn zuerst hereinlassen, sich darauf einlassen. Dann wird man, wenn man will und Gott es zulässt, mit der Zeit lernen, die Welt neu zu sehen, mit den Augen des Glaubenden. Nach und nach wird man merken, wie einleuchtend und logisch der Islam ist. Und bald wird man sich wundern, wie blind man vorher war.

Montag, 18. November 2013

ich-lastig

mein allererstes Tagebuch
Zu "ichlastig", schrieb kürzlich etwas herablassend irgendwo in irgend einem Blog irgendeine Ich(Blog)Schreiberin: Zu "ich-lastig" seien ihr die meisten Blogs.

Natürlich, die meisten Blogs sind ja auch nichts anderes als eine Art einsehbare Tagebücher! Keine Informationsseiten, keine Online-Zeitungen, keine Auflistung von Tatsachen. Auch Journalisten, wenn sie nebenher persönliche Blogs betreiben, scheuen sich nicht, darin ihre Meinungen in ich-Form zu präsentieren. Das ist es doch, was ein Tagebuch ausmacht: die Aufzeichnung von persönlichen Erlebnissen, Erfahrungen, Meinungen und Gedanken eines Ichs.

Sobald man das "ich" aus solchen Texten entfernt, gibt man den eigenen Ansichten und Schlussfolgerungen einen Anstrich von feststehenden Tatsachen, von Allgemeingültigkeit.

Samstag, 16. November 2013

frei. frei!

Auch das ist ein wiederkehrendes Thema in meinem Leben - und in meinem Blog. Gestern, ein kurzes Gespräch:

"Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Gott, wenn er denn tatsächlich existieren sollte, von den Menschen so unsinnige Handlungen verlangt. Siehst du nicht, wie du dich selbst zur Sklavin machst? Auf die Knie gehst vor einem kleinlichen Gott, der dich in deiner Freiheit einschränkt, dir dies und jenes verbietet, dir deinen Tagesablauf, ja einen Teil deiner Lebensführung vorschreibt."

Donnerstag, 7. November 2013

abhängig

Vor meiner Begegnung mit dem Islam war der PC für mich ein reines Arbeitsgerät. Ich konnte wohl mit Word und Excel & Co. ganz gut umgehen, aber dem Facebook-Konto, das ich auf Anraten meiner Söhne eröffnet hatte, konnte ich beim besten Willen nichts abgewinnen. Das Internet nutzte ich lange Zeit fast ausschließlich als Nachschlagewerk. Später kamen dann die Recherchen über die Religion und natürlich auch meine Online-Unterrichte dazu - derjenige, den ich gebe (Portugiesisch) und der andere, den ich nahm (Arabisch). 

Freitag, 1. November 2013

Koran im Herzen. Oder: Auswendig.

Das nachfolgende schöne Video hat eine Portugiesin auf fb gepostet, mit portugiesischen Untertiteln. Ich habe nach einer Version in Deutsch gesucht, aber leider nicht gefunden. Da ich es euch nicht vorenthalten möchte,  hier die ursprüngliche englische Version, es lohnt sich wirklich, sich das anzuschauen, es braucht keine großartigen Sprachkenntnisse. Sogar ich "Englisch-Phobikerin" wurde sofort in den Bann gezogen und war ein wenig traurig, als es nach fast eineinhalb Stunden "schon" zu Ende war.

"Koran im Herzen"

ist meine sehr freie aber wie ich finde passende Übersetzung des Filmtitels. By heart "beim/durchs oder mit dem Herz(en)" heißt nämlich sowohl auf Englisch wie auf Arabisch und auch in Portugiesisch und anderen lateinischen Sprachen nichts anderes als "auswendig". Es scheint, als ob diese Redensart ganz gezielt für das Auswendig-Können des Korans erfunden wurde - denn wenn man etwas tief im  Herzen aufbewahren soll, dann wohl das Wort Gottes. 

Die Kinder im Film scheinen den Koran freiwillig und mit viel Freude und Stolz zu lernen. Bei einigen ist vielleicht etwas Druck dabei - ähnlich demjenigen, den ehrgeizige europäische Eltern auf ihre begabten Kinder ausüben, aber zum Glück auf keinen Fall vergleichbar mit jenen pakistanischen Koranschulen, wo kleinen Jungs der Koran mit Schlägen eingebläut wird (ja, das gibt es leider auch, vor Jahren habe ich mal im Fernsehen eine Doku darüber gesehen).

Es ist aber nicht nur eine Dokumentation über ein paar Kinder, die aus allen Ecken der Welt zu einem Rezitations-Wettbewerb nach Kairo reisen, nein, ganz nebenbei lernen wir so Einiges über den Koran und den Islam. Und wir dürfen kurze aber unerwartet nahe Augenblicke mit ganz verschiedenen muslimischen Familien erleben.

Ziemlich am Anfang sagt der kenianische Vater zu seinem Sohn:

Wenn alle Muslime den Koran verstehen würden, dann wäre Frieden auf der Welt.

In diesem Sinne schlage ich vor, jetzt auf Vollbild zu schalten, sich zurücklehnen und zuzuschauen (übrigens, Nichtmuslime, keine Angst: es ist keine schönfärberische Lobhudelei sondern einfach ein Dokumentarfilm). Und wer grad nicht so viel Zeit hat: Lesezeichen nicht vergessen!