Donnerstag, 8. Januar 2015

Je suis Charlie

Tout d'abord: Mes sincères condoléances aux familles des victimes en France.

Das absolut Perverse an derartigen Aktionen ist, dass solche Leute sich gerne auf die „Salaf“ berufen, auf die „Altvorderen“, die Gefährten unseres Gesandten – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – die dabei waren, wenn Muhammad persönlich verspottet wurde, angespuckt, am Beten gehindert, als man ihn umbringen wollte. Keinem von ihnen wäre es eingefallen, einfach hinzugehen und so einen Spötter hart anzufassen, geschweige denn umzubringen! Dass der Prophet fast immer freundlich und geduldig blieb, versteht sich von selbst. Er wollte die Leute zur Religion des Friedens einladen, nicht zu Terrorismus und Anarchie.


Und nun gehen selbst ernannte Propheten-Rächer hin und verüben so grauenhafte Morde. Halten sich wohl noch für Märtyrer und sind überzeugt, auf direktem Wege ins Paradies zu gelangen.

Dabei schaden diese Unmenschen, deren Handlungen unislamischer nicht sein könnten, dem Ansehen des Gesandten – Gott segne ihn und schenke ihm Heil – und der Religion des Islam unendlich viel mehr als jede noch so blasphemische Karikatur! Und der ganzen Gemeinschaft der fast eineinhalb Milliarden Muslime dazu. Die ihre ganze Kraft statt auf die im Koran unzählige Male geforderten „guten Werke“ nun wieder darauf verwenden müssen, ihren Glauben vor Leuten zu rechtfertigen, denen man dank solcher Idioten nicht einmal einen Vorwurf machen kann, dass sie immer mehr die Religion als solche im Verdacht haben, statt zu begreifen, dass diese Attentäter nichts sind als Kriminelle, vergleichbar am ehesten noch mit Amokläufern, die in Schulen oder auf öffentlichen Plätzen wild drauflos morden.

Nachtrag: Aufgrund der Ereignisse und meiner zunehmenden Verunsicherung habe ich diesen Beitrag teilrevidiert: >>verunsichert. verschwörungstheorien. doch kein charlie.

1 Kommentar:

  1. Da hat mal wieder jemand den Koran wörtlich genommen.

    AntwortenLöschen